Historische Herrenhäuser an der spanischen Atlantikküste
Sep 13th, 2010 | By admin | Category: Allgemein, EuropaCasonas nennt man in Spanien die prunkvollen Häuser der reichen Heimkehrer aus Südamerika.
Diese so genannten „Indianos“ waren im 19ten und 20ten Jahrhundert nach Lateinamerika ausgewandert und hatten es geschafft dort ein Vermögen aufzubauen. Sie stammten aus ärmlichen Verhältnissen und verließen Spanien in der Hoffnung auf ein besseres Leben. Stolz auf ihren wirtschaftlichen Erfolg, bauten sie sich diejenigen, die es geschafft hatten, nach ihrer Rückkehr kostenspielige Herrenhäuser aus den teuersten Materialien und statteten sie luxuriös aus.
Für die Einrichtung waren ihnen die feinsten Möbel, Stoffe und Stauen gerade gut genug. Die kleinen Paläste hatten hohe Räume, Türme, kunstvoll verzierte Fassaden und parkähnliche Gärten.
Aber die „Indianer“ gaben ihr Geld nicht nur zum eigenen Nutzen aus. Krankenhäuser, Straßen und Rathäuser wurden von ihnen finanziert und sie gründeten Schulen und Waisenhäuser.
Diese „Kolonialbauten“ im Mutterland sind an der gesamten Atlantikküste, auf den Balearen und in Katalonien zu finden. Die meisten der Casonas findet man in Asturien und hier besonders in der Stadt Colombres. Hier befindet sich ein Museum, das die Geschichte der „Indianos“ erzählt und in einem der historischen Gebäude untergebracht ist. Stöbern Sie in unseren Spanien-Angeboten und finden auch sie die passende historische Unterkunft für ihren nächsten Urlaub auf der Iberischen Halbinsel.