Weltkulturerbe in Spaniens Kathedralen
Okt 26th, 2010 | By admin | Category: Aktuelles, EuropaSpanien zählt zu den beliebtesten Reisezielen der Deutschen: Jahr für Jahr zieht es Millionen von Urlaubern an die Strände der Costa Blanca, Costa Brava und Costa del Sol, oder auf die bezaubernden Inseln der Balearen und Kanaren. Von gelegentlichen Abstechern in die küstennah gelegenen Städte einmal abgesehen, verzichten viele Gäste des iberischen Königreichs jedoch mehrheitlich auf Sightseeing – nicht zuletzt wegen der oft unerträglichen Hitze in den Sommermonaten.
Ein Grund mehr, Spanien auch im Spätherbst oder Winter zu besuchen: Gerade die Liebhaber sakraler Architektur staunen über die sage und schreibe 14 Kathedralen mit Weltkulturerbe-Status, mit denen das Land gegenüber seinen kulturell interessierten Besuchern auftrumpft. Die größte von ihnen ist zweifelsohne die Santa María de la Sede in Sevilla: Ihr reichhaltig verziertes Äußeres und die unzähligen Schätze im Inneren der Kirche suchen weltweit ihresgleichen. Weniger groß, dafür historisch besonders bedeutsam, ist die Iglesia Santa María de los Remedios in San Cristóbal auf Teneriffa: 1515 errichtet ist sie eines der ersten Zeugen der Kolonisierung der Kanarischen Inseln, die bis zu ihrer Entdeckung ausschließlich von Ureinwohnern bewohnt gewesen sind. Besonders schön ist auch die so genannte Mezquita in Córdoba: Einst als Moschee von den Mauren erreichtet, zeugt sie bis heute von der spannenden Geschichte des mal muslimisch, mal christlich geprägten Spanien, und gilt heute als einer der beeindruckendsten Relikte dieser Zeit.